~frei wählbar~
Gratis bloggen bei
myblog.de

life.
{traliiiiiiiiiiii}

FirsT~
diamond book

SeconD~
mali.juli

ThirD~
backbite

FourtH~
{ugaaa} musik

FiftH~
diamond list

X.X.X
VOLBEAT*VOLBEAT*VOLBEAT

eine kurze Berichterstattung vom Volbeat Konzert (27.10.207)in Wien meinerseits...

eine Vorwegnahme: ich weiß sehr wohl, dass kaum jemand von euch Interesse für diese Band hegt, da sie einfach noch zu unbekannt ist. Doch nach ihrem gestrigen Auftritt, der mich einfach umhaute, wage ich es zu behaupten, dass dies nicht mehr lange der Fall bleiben wird. Denn eine Band mit so viel Souverenität, Charme und Talent hat nichts anderes verdient. Ich selbst bin seit längerer Zeit bekennender Volbeat Fan -und seit gestern Fanatiker

.. tja nun beginnt mein Schwelgen in den gestrigen Eindrücken. Vom Timing her fast zu früh, begaben sich mein Bruder, Jan, Hestfrau und ich ins Planet Music (allen wohlbekannt?!) zum 'Metal for Fairness' Contest, darunter spielten Graveworm, Lords of Decadence, Disbelief und was weiß ich noch alles. Beim genüsslichen Seidln lauschten wir ihren Auftritten, wobei wir uns alle einige waren, dass keine als Vorgruppe zu Volbeat geeignet war. Es war zwar gute Musik und brachte eine entsprechende Menge zum Toben, was unabdingbar für Vorgruppen ist, jedoch viel zu hart und tief für meinen Geschmack. Naja, Ansichtssache. Ein positiver Nebeneffekt war die körperliche Schonung, um bei Volbeat alles geben zu können.

Um 22:50 konnte man dann endlich die ersten Töne von "Human Instrument" vernehmen und schon kippte die Spannung in Euphorie. Ohne einen einzigen Ton gespielt zu haben, konnte man an den "Volbeat" Rufen erkennen, dass die Band das hardcore-fan-publikum fest auf ihrer Seite hatte. In den unglaublich langen Momenten, bevor Michael Poulsen, die geile Frontsau^^, die Bühne betrat, habe ich eigentlich nichts mehr wahrgenommen außer der Freude und dem Getobe der Menschen um mich. Da ich genau 3. Reihe Mitte stand, war ich gezwungenerweise im Moshpit, was mich aber nicht weiter stören sollte.

Denn als Volbeat schließlich die ersten Laute von sich gaben, war mir ringsum alles so egal Ich konnte meinen Blick einfach nicht mehr von Michael Poulsen und dem äußerst attraktiven Gitarristen abwenden. Schon gar nicht als der Sänger plötzlich von der Bühne stieg und meine in die Luft gestreckte Hand ergriff (!!!) Ich schaute ihn vollkommen außer Atem an, er lächelte und setzte zum Stagediven an. Jaja, ich war seine erste Stütze Alleine die ersten drei Titel verlangten einem alles ab und die Menge war nur mehr am Ausrasten. Volbeat wissen einfach, wie sie agieren sollen und hatten meiner Meinung nach 1 1/2 Stunden puren Spaß auf der Bühne.

Mittlerweile habe ich mich bis ganz nach vorne durchgepogt -und geprügelt^^ und stand nun genau vor dem Antlitz dieser bezaubernden Künstler .. und des Security Kerls *hust*. Naja wie oft kann man schon sagen, dass man bei einem Konzert als einziges Mädchen ganz vorne in der Mitte stand aaah x)

Natürlich vergesse ich auch nie das Hochgefühl, als Poulsen an der ersten Reihe vorbeistolzierte und mit allen einklatschte und wäre das nicht genug, versuchte ihm ein Typ neben mir etwas zu sagen, unglaublicherweise hörte ihm Michael für ein paar Sekunden zu, wodurch ich solange Zeit hatte, mit ihm "Händchen zu halten" oder so lol

Ich habe keine Ahnung in welcher Reihenfolge es kam, doch wer kann denn bitteschön bei Songs wie „A Moment Forever", „Sad Man's Tongue", der Verneigunug vor Johnny Cash, oder dem Kracher „Pool Of Hooze, Booze, Booza" einfach nicht in Eksatase geraten? Das hier war ein nicht enden wollendes Rock n' Roll - Fellatio für den ganzen Körper, nur unterbrochen von „Volbeat"-Rufen, die wiederum höchstens mal einem „Elvis"-Ruf weichen mussten

Und das in einem Saal, wo nicht mehr als 200 Menschen waren, erleben zu dürfen, zähle ich eindeutig zu den bisher genialsten Erlebnissen in meinem Leben. Ich nehme stark an, dass dies das letzte Mal war, dass Volbeat in einem so heimeligen und verhältnismäßig kleinem Publikumsrahmen spielten. In Dänemark bereits als Chartstürmer unterwegs, wird es nicht lange dauern, bis sie auch bei uns den Popularitätsgrad empor steigen.

Neben meinen Wünschen, einmal Led Zeppelin live zu sehen und im Lotto zu gewinnen, wollte ich immer schon mal, eine Band noch vor ihrem Durchbruch sehen. Tjajah, ob sich das wohl erfüllt^^

Irgendwann nach 90 atemberaubenden Minuten verschwanden die genialen Dänen hinter der Bühne, doch gehen lassen wollte sie noch lange keiner. Nach minutenlangen Zugabe-Rufen kehrten die Musiker mit schelmischen Grinsern zurück und bevor ich mich versah, ergriff Michael Poulsen eine Flasche Jack Daniels, die bei seiner Gitarre stand und nahm hastig ein paar Schluck mit den Worten "Yesss.. hard^^" Danach kam etwas, das ich ewigliiiich in meiner Erinnerung behalten werde. Er bückte sich, sah uns verrückt Gewordenen an und GAB MIR SEINE FLASCHE, die er kurz zuvor an seinem Göttermund hielt. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich brauchte um das zu realisieren, bevor ich mich endlich an den Jack ranmachte. Die Menschenmasse neben mir wollte mich mit ihren Blicken killen, sodass ich einem Burschen neben mir noch einen Schluck vergönnte, bevor Poulsen seine Flasche wieder an sich riss. Jedenfalls setzten sie mit "The Garden's Tale" einen furiosen Schlusspunkt unter diese wahnsinnige Vorstellung. Die Spielfreude, die ich an diesem Abend hatte, lässt das Wort "Party" neu für mich definieren. VOLBEAT verstehen es einfach ihr Publikum glücklich zu machen und dem ist kaum noch was hinzuzufügen

in liebe, MALI <3 VOLBEAT AKA MICHAEL POULSEN

30.10.07 13:46
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen